Seit November läuft unser neues Projekt Girl Bo(t)s_s: Stereotype brechen, digitale Welt erobern. Nach intensiven Vorbereitungen fand am 12. Dezember unser gemeinsames Kick-Off-Meeting mit unseren Projekt-Partnern der Hacker School Austria statt. Seitdem wird gebastelt, programmiert und 3D-gedruckt – Zeit also, einmal vorzustellen, worum es in dem Projekt eigentlich geht!

Das Projekt in aller Kürze
Girl Bo(t)s_s richtet sich an junge Mädchen im Alter von 6 bis 14 Jahren und will in ihnen eine Begeisterung für MINT-Themen wecken. So wollen wir mit Geschlechterstereotypen brechen und spielerisch Selbstbewusstsein im Umgang mit Technik schaffen. Ein besonderer Fokus liegt außerdem auf inklusiver Pädagogik, die wir durch Storytelling und haptische Elemente unterstützen möchten.

Die Hacker School und wir vom COOL Lab bringen dabei ihre jeweilige Expertise ein: Während das COOL Lab die jüngeren Kinder aus dem Primarstufen-Bereich übernimmt und für sie Workshops zum Thema „Stereotype brechen mit Robotik“ ausarbeitet, wird von der Hacker School das Thema „Faire KI“ mit Schüler*innen der Sekundarstufe I näher beleuchtet.
Gemeinsam möchten wir viele Schulen in Oberösterreich und darüber hinaus besuchen, besonders aber auch Lehrkräfte schulen.
Unsere Projektziele und Maßnahmen

Unsere Ziele in Zahlen:
Wir möchten 300+ Mädchen in Workshops betreuen, 40+ Lehrkräfte in gendersensibler Didaktitk zu KI und Robotik schulen, und 80+ Expert*innen bei Webinaren und Online-Tagungen vernetzen.
Wie es sich für eine Universität gehört, ist das Projekt natürlich auch in unsere wissenschaftliche Forschung eingebunden. Wie auch bei unseren anderen Projekten planen wir, die Erkenntnisse aus Workshops und Co. zu publizieren, und arbeiten dafür mit dem STEAM+ Lab der School of Education an der JKU zusammen. Ebenfalls veröffentlicht werden praktische Schulungsmaterialien für Lehrkräfte zur Verwendung im Unterricht – folge uns auf Social Media, um Updates dazu nicht zu verpassen!
Das Team
Das Projekt wir von einem großen Team mitbetreut: Die Projektleitung liegt bei Stefanie Susser von der Hacker School Austria, und aufseiten des JKU COOL Labs bei Eva Schmidthaler. Die Materialentwicklung wird von Marilena Plank koordiniert, Zsolt Lavicza übernimmt die wissenschaftliche Leitung. Für die Workshops und Lehrer*innen-Fortbildungen sind Simon Frauenberger, Hannah Aigner, Oskar Rottländer und Yvonne Bauer zuständig – das restliche COOL Lab Team unterstützt natürlich zusätzlich.
Wir alle brennen vor Ideen und freuen uns schon darauf, sie in die Tat umzusetzen!

Dieses Projekt wird im Rahmen des Förderaufrufs Maßnahmen zur ökonomischen und gesellschaftlichen Gleichstellung von Frauen vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung gefördert.

